Heimordnung

Allgemeines:

  • Das Schülerwohnhaus der Landesberufsschule Langenlois wird von der Wirtschaftskammer NÖ verwaltet.
  • Die Pädagogische Leitung obliegt dem Berufsschuldirektor OSR Ing. Herbert ZANT und seinem stellvertretenden Leiter BOL Herbert Stingl.
  • Die Betreuung der Schüler/innen erfolgt durch Erzieher/innen.
  • Jeder Berufsschulpflichtige hat das Recht, während des Lehrganges - zu dem er einberufen ist - im Schülerwohnhaus zu wohnen, soferne er die im folgenden angeführten Bedingungen erfüllt und nicht wegen krassen Fehlverhaltens aus dem Schülerwohnhaus ausgeschlossen werden muss.
  • Außerordentliche Schüler/innen können nach Maßgabe des vorhandenen Platzes aufgenommen werden. Voraussetzungen für die Aufnahme ins Schülerwohnhaus sind der gleichzeitige Besuch der LBS Langenlois, die gesundheitliche Eignung und die Bezahlung des Schülerwohnhausbeitrages.
  • Das Schülerwohnhaus und seine Einrichtungen wurden unter Einsatz von großen Geldbeträgen geschaffen. Schonende Behandlung ist daher nicht nur eine selbstverständliche Pflicht, sondern kommt auch jedem Einzelnen zugute.
  • Die Schüler/innen haben sich in der Gemeinschaft des Schülerwohnhauses hilfsbereit, verständnisvoll und höflich zu verhalten. Aufrichtigkeit und Rücksicht untereinander und gegenüber Erziehern sowie dem Heimpersonal sind für ein gemeinsames Miteinander notwendig.

Verhalten im Schülerwohnhaus:

  • Nach dem Wecken sind die Fenster zu öffnen, Betten zu lüften, Morgentoilette und anziehen.
  • Am Freitag Lüftungsbettenbau.
  • Wasch- und Schlafräume in Ordnung bringen - Ordnungsdienste.
  • Die Schüler/innen sollen den Erfordernissen entsprechend gekleidet sein.
  • Im Interesse der Gesundheit Aller ist darauf zu achten, dass die Körperpflege und Reinlichkeit den hygienischen Erfordernissen entsprechen.
  • Die Hauptmahlzeiten werden grundsätzlich im Speisesaal eingenommen.
  • Es soll jeder unnötige Lärm vermieden und bei Tisch auf Tischmanieren und Sauberkeit geachtet werden.
  • Für nicht eingenommene Mahlzeiten von Montag bis Freitag wird keine Ablöse in Geld gewährt, da die Wohnheimgebühr für diesen Zeitraum pauschaliert berechnet wird.
  • Die Studierzeiten dienen der Erledigung event. Hausaufgaben, der Vorbereitung für den Unterricht und vor allem der Wiederholung.
  • Schüler/innen mit sehr gutem Lernerfolg ist es gestattet, sich während der Studierzeit anderweitig zu beschäftigen (Briefe schreiben, Lesen von Fachzeitschriften und Tagespresse etc.).
  • Die zu Lehrgangsbeginn bereits geplanten Veranstaltungen (z.B. Theaterfahrten, Sportwettkämpfe, Spiele etc.) werden durch Anschlag auf dem schwarzen Brett bekanntgegeben. Interessierte Schüler/innen können an derartigen Veranstaltungen teilnehmen. Allfällige Kostenbeiträge werden angemessen und so niedrig wie möglich sein. Darüber hinaus werden die Schüler/innen über die Möglichkeiten der individuellen Freizeitgestaltung innerhalb und außerhalb des Schülerwohnheimes vom Heimleiter informiert.
  • Sämtliche Einrichtungen des Schülerwohnhauses sowie Sportgeräte, Spiele, Bücher und sonstige dem Schülerwohnhaus gehörende MIttel zur Freizeitgestaltung sind schonend zu behandeln. Das Wohnhausinventar ist in den Zimmern zu belassen, für die es vorgesehen ist. Für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden, haftet der Schuldtragende.
  • Gegenstände, die den Wohnheimbetrieb stören oder die Sicherheit gefährden, dürfen von den Schüler/innen nicht mitgebracht werden. Derartige Gegenstände sind dem Erzieher auf Verlangen zu übergeben und werden beim Ausscheiden aus dem Schülerwohnhaus zurückgegeben, es sei denn, es handelt sich um sicherheitsgefährdende Gegenstände. Diese dürfen nur dem Erziehungsberechtigten oder Organen der Exekutive ausgefolgt werden.
  • Vorschriften über Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. Verhalten im Brandfalle, sind besonders zu beachten. Die Hausbewohner sind verpflichtet, Beobachtungen über Ereignisse, die die Sicherheit gefährden, primär dem diensthabenden Erzieher zu melden, damit er die entsprechenden sicherheitsdienlichen Maßnahmen setzen kann, bis die Information der pädagogischen Leitung und Hausverwaltung erfolgt ist. Bei Gefahr im Verzug ist das Notwendige gleichzeitig zu veranlassen.
  • Größere Geldbeträge können in der Wohnhauskanzlei deponiert und täglich von 12.00 bis 12.20 Uhr wieder behoben werden. Auch Geldwechsel ist in der angegebenen Zeit täglich möglich. Jeder ist verpflichtet, Wertgegenstände unter Verschluss zu halten. Für nicht deponierte Geldbeträge und nicht verwahrte Wertgegenstände wird nicht gehaftet.
  • Krankheitserscheinungen sind vom Betroffenen selbst, aber auch von den Mitschüler/innen dem/r Erzieher/in zu melden. Der/die Erzieher/in hat eine ärztliche Betreuung - soweit notwendig - zu veranlassen. Schüler/innen, die einen Arzt aufsuchen wollen, melden dies dem/r diensthabenden Erzieher/in. Für den Arztbesuch erhalten sie einen Vordruck, den sie bestätigt nach der Rückkehr vom Arzt dem/der Erzieher/in bzw. Klassenlehrer/in zu übergeben haben.
  • Der Arzt entscheidet -
    • ob der kranke Schüler in seinem Zimmer im Schülerwohnheim betraut werden kann, oder
    • ob der kranke Schüler reisefähig ist und nach Hause geschickt werden kann, oder
    • ob der Schüler so schwer krank ist, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden muss.
  • Erleidet ein/e Schüler/in einen Unfall, so hat er dies in seinem Interesse umgehend dem/r diensthabenden Erzieher/in mitzuteilen. Es wird ein Unfallprotokoll aufgenommen, damit event. Versicherungsansprüche gewahrt bleiben. Im übrigen wird genauso vorgegangen wie bei Krankheit.
  • Im Falle einer ernstlichen Erkrankung bzw. erheblichen Verletzung sind die Erziehungs- und Lehrberechtigten durch die päd. Leitung zu verständigen.
  • Rauchen ist nur um Raucherbereich erlaubt.
  • Der Genuss und die Mitnahme von alkoholischen Getränken und Suchtgiften ist verboten!
  • Fahrzeuge dürfen vor dem Schul- und Schülerwohnhausareal nach den vorhandenen Gegebenheiten bis auf Widerruf abgestellt werden. Jede Haftung im Zusammenhang mit Fahrzeugen ist ausgeschlossen.

Verhalten außerhalb des Schülerwohnhauses:

  • Die Ausgangserlaubnis erstreckt sich nur auf die Stadt Langenlois. Für das Verlassen des Schulortes ist die Erlaubnis beim diensthabenden Erzieher einzuholen. Beim Verlassen des Wohnhauses ist auf Sauberkeit und ordentliche Kleidung zu achten. Gutes Benehmen ist eine Selbstverständlichkeit, da sonst nicht nur der Ruf des Einzelnen, sondern auch der des Lehrberufes und der des Wohnhauses leidet. Den Verkehrsvorschriften ist besondere Beachtung zu schenken. Die Ausgangszeiten sind genau einzuhalten.
  • Urlaubsfahrten zum Wochenende und den Feiertagen sind grundsätzlich gestattet. Kann ein/e Schüler/in nach einer Urlaubsfahrt nicht rechtzeitig in das Wohnhaus zurückkehren, so ist dies unverzüglich zu melden. In der Zeit zwischen Verlassen und Wiedereintreffen im Schülerwohnhaus besteht keine Betreuung durch das Schülerwohnhaus.

Erziehungsmittel:

  • Im Bereich des Schülerwohnhauses sind die Erziehungsmittel der Schulordnung anzuwenden - es sind dies:
    • bei positivem Verhalten des Schülers -
      • Ermutigung
      • Anerkennung
      • Lob und Dank
    • bei Fehlverhalten des Schülers -
      • Aufforderung
      • Zurechtweisung
      • Erteilung von Aufträgen zur nachträglichen Erfüllung von versäumten Pflichten
      • beratendes bzw. belehrendes Gespräch mit dem Schüler
      • beratendes und belehrendes Gespräch unter Beiziehung des Erziehungsberechtigten
  • Die Erziehungsmittel können vom Erzieher und vom päd. Leiter bzw. dessen Stellvertreter angewendet werden
  • Erziehungsmaßnahmen sollten möglichst unmittelbar erfolgen und in einem sinnvollen Bezug zum Verhalten des Schülers stehen. Sie sollen dem Schüler verständlich sein und eine die Erziehung fördernde Wirkung haben.

Verwarnung - Ausschluss:

  • Im Falle eines schwerwiegenden und krassen Fehlverhaltens und nach vorheriger Verwarnung kann durch den päd. Leiter für einen Schüler der Ausschluss aus dem Schülerwohnhaus ausgesprochen werden.
  • Der Ausschluss kann auch ohne vorangegangene Verwarnung erfolgen, wenn Gefahr für andere Personen besteht.
  • Der Ausschluss erfolgt durch den päd. Leiter unter Beiziehung der beteiligten Erzieher und des Heimsprechers.
  • Eine sofortige Verständigung des Erziehungs- und Lehrberechtigten sowie des Landesschulrates für NÖ und der Heimverwaltung hat zu erfolgen.
  • Über den Ausschluss ist ein Protokoll zu führen und auszuhändigen.

Wohnhaussprecher:

  • Die Aufgaben des/der Wohnhaussprechers/in übernimmt der/die Schulsprecher/in bzw. seine/ihre Stellvertreter/in.
  • Die Rechte der Schulsprecher sind:
    • Mitwirkung bei der Erlassung und Änderung der speziellen Hausordnungen
    • Vertretungsrecht in Schüler- und Wohnhausangelegenheiten beim päd. Leiter und bei den Erziehern
    • Recht auf Beiziehung bei Disziplinarmaßnahmen.

Die gewissenhafte Einhaltung dieser Wohnhausordnung wird erwartet!

Die Leitung des Schülerwohnhauses der Landesberufsschule Langenlois

Tagesablauf im Schülerwohnheim

FRÜHSTÜCK

6.00 Uhr:

Wecken durch Erzieher - Morgentoilette - Zimmer und Bad lüften

Frühstück im Speisesaal - Einlasszeit bis 6.30 Uhr

Es dürfen keine Speisen aus dem Speisesaal mitgenommen werden!

6.30 Uhr:

Alle Schüler/innen sind aufgestanden und stellen die Zimmerordnung her.

6.40 Uhr:

Reinigung durch Ordnungsdienste - Abfalleimer entleeren

6.50 Uhr:

Zimmerkontrolle durch den/die Erzieher/in - Fenster schließen (oder kippen) - Licht und Wasser abdrehen.

Alle Schüler/innen sind in ihren eigenen Zimmern und dürfen dieses erst nach Zustimmung des/der Erziehers/in verlassen!

Abmarsch in die Unterrichtsklassen bzw. Bauhof

Unterrichtsbeginn Montag 8.10 Uhr, Dienstag - Freitag 7.20 Uhr

MITTAGESSEN

11.45 Uhr:

Mittagessen im Speisesaal - Öffnungszeit bis 12.20 Uhr

Es dürfen keine Speisen aus dem Speisesaal mitgenommen werden!

12.25 Uhr:

Zimmer in Ordnung bringen - Fenster schließen (bzw. kippen), Licht und Wasser abdrehen.

Der Nachmittagsunterricht beginnt um 12.40 Uhr.

ABENDESSEN

17.00 Uhr:

Abendessen im Speisesaal - Öffnungszeit bis 17.30 Uhr

Es dürfen keine Speisen aus dem Speisesaal mitgenommen werden!

FREIZEIT

Alle angebotenen Freizeiteinrichtungen wie: Fußball, Tischtennis, Räder, Volleyball, Kraftkammer, Billard, Spielautomaten sollen während der freien Zeit genützt werden.

AUSGANG

Je nach Unterrichtsende für Schüler/innen der 1. und 2. Fachklassen bis 19.40 Uhr

Für Schüler/innen der 3. Fachklassen bis 20.55 Uhr

Der Ausgang kann in begründeten Fällen gekürzt werden!!

LERN- UND LESESTUNDE

19.45 - 20.45 Uhr:

Für Schüler/innen der 1. und 2. Fachklassen sowie Lernwillige

Diese Zeit dient zur Vorbereitung für den Unterricht und zur Wiederholung des Lehrstoffes.

Erzieher/innen stehen für Fragen und Lernhilfen zur Verfügung.

Radios und Fernsehgeräte sind in dieser Zeit nicht in Betrieb!

Kein Telefonieren und lautes Musik hören mit Handy etc..

Sportplatzbenützung während dieser Zeit nicht möglich.

Für Schüler/innen der 3. Klassen: kein Tischfußball und kein Rauchen! 

ANWESENHEIT

21.00 Uhr:

Anwesenheitskontrolle - alle Schüler/innen sind in den Zimmern

21.15 Uhr:

nach erfolgter Anwesenheitskontrolle vorbereiten auf die Nachtruhe (Körperpflege, Zimmerordnung etc.)

21.45 Uhr:

Beginn der Zimmerkontrolle - alle Schüler/innen befinden sich in ihren Betten.

Das Licht wird abgedreht, Lesemöglichkeit mit Bettlampe.

22.00 Uhr:

Nachtruhe - Radio, Fernseher, Handys und Bettlampen sind abgeschaltet - in den Zimmern ist es ruhig